Wir Osteopathen haben dann eine Chance zu helfen, wenn der behandelte Mensch noch Kräfte und Ressourcen hat um eine verloren gegangene Kompensation durch eine Hilfe von Außen zu nutzen. Dies bezieht sowohl die physischen, mentalen sowie emotionellen Ressourcen mit ein und macht auch vor den sozialen Verhältnissen des betroffenen Patienten nicht halt. Die Leiden, mit denen sich Osteopathen besonders häufig beschäftigen sind in der folgenden Aufzählung dargestellt, wobei die Reihenfolge keine tiefere Bedeutung haben soll:
  • Schmerzsyndrome von Migräne bis zum Ischias
  • Bewegungsstörungen des gesamten Gelenksystems
  • Verdauungsprobleme von Durchfall bis Verstopfung
  • Frauenleiden von menstruellen bis Wechseljahrsproblemen
  • Neugeborenen und Kinder von Schrei- bis Kolikproblemen
  • Schwangerschaftsbetreuung von Anfang bis Ende
  • Immunprobleme von Allergie bis Neurodermitis
  • Stoffwechselprobleme aller Organsystemen z.B. Sodbrennen
  • Prob. der Sinnesorgane wie Tinnitus, Schwindel, Glaucom
  • Haltungprobleme wie Skoliose, Scheuermann, Hohlkreuz
  • Kiefer und Zahnprobleme bei Jung und Alt
  • Narben und Verwachsungsprobleme in allen Körperregionen
  • u.v.m.
Wo wir normalerweise nicht mehr heilend helfen können sind ausgewachsene Krankheiten, wie Tumore, Arthrosen, Infarkte u.s.w., hier können wir nach intensiver Absprache mit dem behandelnden Arzt lindernd oder pflegend eingreifen. Die Ursache und das Hauptproblem können wir nicht mehr heilen. Alle Therapeuten die gegenteiliges behaupten sind mit Vorsicht zu genießen . Hier hat der Organismus des Betroffenen schon alle seine möglichen Kompensationen ausgeschöpft und ist danach einem mehr oder weniger stetigen Verfall seiner Hilfssysteme ausgeliefert. In solchen Situationen kann ein O. höchstens die noch funktionierenden Systeme so weit als möglich aktivieren um dem gesamten Organismus zu mehr Kompensation zu verhelfen, aber Heilung ist dann nicht mehr zu erwarten. Wohingegen wir ein noch wenig ausgeschöpftes Potenzial haben ist die Vorsorge oder auch Profilaxe genanntes Revier. Ein alljährlicher Check der Beweglichkeit und Funktionalität all unserer Funktionssysteme aus ganzheitlicher Sicht währe wohl ein sinnvoller Beitrag sowohl zur individuellen als auch zur Volksgesundheit, als auch zur Kostenbegrenzung im Gesundheitsbudget.
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